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Bundesregierung (11.06.2019)
 
Heute vor 25 Jahren wurde der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches abgeschafft – und das ist auch gut so! Jahrzehntelang wurden gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen Männern bis weit in unsere Tage kriminalisiert. 1994 wurde die Vorschrift endlich gestrichen.
 
 
 
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10 Gebote
 
01. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
02. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
03. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
04. Du sollst Vater und Mutter ehren.
05. Du sollst nicht töten.
06. Du sollst nicht ehebrechen.
07. Du sollst nicht stehlen.
08. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
09. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.
 
 
Die Zehn Gebote, auch Zehn Worte (hebräisch עשרת הדיברות aseret ha-dibberot) oder Dekalog (altgriechisch δεκάλογος dekálogos) genannt, sind eine Reihe von Geboten und Verboten (hebr. Mitzwot) des Gottes Israels, JHWH, im Tanach, der Hebräischen Bibel.

Diese enthält zwei leicht unterschiedliche Fassungen.

Sie sind als direkte Rede Gottes an sein Volk, die Israeliten, formuliert, und fassen seinen Willen für das Verhalten ihm und den Mitmenschen gegenüber zusammen.

Sie haben im Judentum und Christentum zentralen Rang für die theologische Ethik und haben die Kirchen- und Kulturgeschichte Europas und des außereuropäischen Westens mitgeprägt.
 
 
 
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7 Todsünden
 
Die 7 Hauptsünden oder Todsünden

Die sieben Hauptsünden Stolz, Habsucht, Neid, Zorn, Unkeuschheit, Unmäßigkeit, Trägheit oder Überdruss wurden früher häufig als "Todsünden" bezeichnet.

Sie sind Grundgefährdungen des Menschen und heißen Hauptsünden, weil sie oft Wurzel weiterer Sünden sind.
 
 
 
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WDR 6 Kirche (27.11.2013)
 
"Diese Wirtschaft tötet“

Papst Franziskus veröffentlicht ein sozialkritisches Lehrschreiben und proklamiert eine Reform der Kirche. Vieles von dem ist enthalten, was Papst Franziskus seit seinem Amtsantritt bei Audienzen und in Interviews bereits geäußert hat.


Rom – Fast 200 Seiten lang ist das Dokument, das Papst Franziskus am Dienstag veröffentlicht hat. Es wird allgemein als eine „Regierungserklärung“ acht Monate nach seiner Wahl betrachtet. In dem päpstlichen Lehrschreiben „Evangelii Gaudium“ (Freude des Evangeliums) wird Franziskus seinem Ruf als Erneuerer und Reformer zumindest in Teilen gerecht. Vieles ist enthalten, was der Argentinier seit seinem Amtsantritt im März in Predigten, bei Audienzen und in Interviews bereits geäußert hat: die Forderung nach einer armen Kirche, die sich um die Armen und Schwachen kümmert, nach einer lebendigen Kirche mit „offenen Türen“, nach Priestern, die den Kontakt zu den Menschen suchen und wirkliche Seelsorge leisten, anstatt ihr Amt in „pastoraler Trägheit“ auszuüben.

Jetzt plädiert er für eine Reform der Kirche „auf allen Ebenen“ – einschließlich der eigenen, der päpstlichen. Auch seine Kritik am verbreiteten Konsumdenken, der Wohlstandskultur und der dominierenden Rolle des Geldes bekräftigt Franziskus – und er erweitert sie im Lehrschreiben zu einer Art Brandrede, in der er das Wirtschafts- und Finanzsystem grundlegend infrage stellt.

So sei die ungleiche Verteilung des Reichtums die wichtigste Ursache aller sozialen Übel und von Gewalt. „Solange die Probleme der Armen nicht von der Wurzel her gelöst werden, indem man auf die absolute Autonomie der Märkte und der Finanzspekulation verzichtet und die strukturellen Ursachen der Ungleichverteilung der Einkünfte in Angriff nimmt, werden sich die Probleme der Welt nicht lösen“, schreibt der Papst. Sozialkritik hatten auch schon seine Vorgänger Benedikt XVI. und Johannes Paul II. geäußert. Aber Franziskus ist sehr viel deutlicher, direkter und schärfer. An anderer Stelle befindet er: „Diese Wirtschaft tötet.“ Alles drehe sich heute um Konkurrenzfähigkeit und das Gesetz des Stärkeren. „Der Mensch an sich wird wie ein Konsumgut betrachtet, das man gebrauchen und dann wegwerfen kann.“
Kirche soll Neues riskieren
An die Ränder der Gesellschaft muss die Kirche gehen und alles in den Dienst der Schwachen stellen, fordert der Papst. Religion müsse Einfluss auf das soziale und politische Geschehen haben. Christen müssten sich aktiv für den Aufbau einer besseren Welt einsetzen und darauf hinwirken, dass niemand ausgeschlossen wird. Die Kirche soll dafür hergebrachte Positionen aufgeben und Neues riskieren: „Mir ist eine ‚verbeulte‘ Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straße hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist“, schreibt Franziskus.

Quelle: www.fr-online.de/der-neue-papst/papst-franziskus--diese-wirtschaft-toetet-,10846758,25437588.html
 
 
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Das Opus Dei („Werk Gottes“), eigentlich Priesterliche Gesellschaft vom Heiligen Kreuz und Opus Dei (lat. Praelatura Sanctae Crucis et Operis Dei), ist eine 1928 gegründete Institution in der römisch-katholischen Kirche. Kirchenrechtlich stellt sie eine sogenannte Personalprälatur dar.

Die Gesellschaft wurde von Josemaría Escrivá als Zusammenschluss von Laien mit dem Ziel der Heiligung der Arbeit und der Verchristlichung der Gesellschaft gegründet und bildet seit 1943 eigene Priester aus.

Das Opus Dei ist die bislang einzige Personalprälatur und ausschließlich dem Papst unterstellt.

Das Werk hatte 2016 weltweit 94.776 Mitglieder, davon 2.109 Priester, der Hauptsitz liegt in Rom.

Das Vermögen von Opus Dei wurde 2005 auf ca. 2,8 Milliarden US-Dollar geschätzt

 
 
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